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EINSÄTZE 20.02.2007 - Grosseinsatz: Busbrand in Beyenburg
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20.02.2007 - Grosseinsatz: Busbrand in Beyenburg PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: N.L.   

Auf der Steinhauser Straße brannte Montag Morgen ein Bus aus. Die Straße muss jetzt aufgrund des Schadens abgefräst werden.

 

Beyenburg. Um 7.15 Uhr geht der Notruf bei der Leitstelle ein: Auf der Steinhauser Straße brennt ein Bus. Als die Löschzüge Beyenburg und Herbringhausen an der Unfallstelle eintreffen, brennt der Gelenkbus der Stadtwerke bereits in seiner gesamten Länge.

Die Straße Windfoche bleibt von da an für Stunden gesperrt.

Die Männer der Einheit Herbringhausen löschten die schwelenden Reifen des Busses. (Fotos (2): Wolfgang Westerholz)

Ein Polizeiwagen riegelt die Durchfahrt auf der L 411 ab – die Beamten leiten den Verkehr, darunter auch viele Pendler, auf die L 81 über Lüttringhausen um. Gegen Mittag ist der Brand soweit gelöscht, dass man sich über die Bergung des Busses Gedanken machen kann.

 

Nur noch ein Gerippe: Der ausgebrannte Gelenkbus der WSW. Da der Wagen nicht komplett abgeschleppt werden kann, muss er vor Ort zerlegt werden.

Wie es zum Brand kommen konnte, ist bei Redaktionsschluss noch unklar. Fest steht: Der Bus der Linie 616 ist morgens in Oberbarmen losgefahren. Auf der gesamten Tour verliert der Bus offensichtlich Diesel – die Spur, die später von der Feuerwehr abgestreut wird, zieht sich über Rauentaler und Öhder Straße, Kriegermal und Windfoche.
Vor allem in den Busbuchten an der Strecke sind die Dieselspuren unübersehbar.

Nach der Haltestelle Sondern bemerkt der Fahrer den Brand am Heck. Geistesgegenwärtig biegt er von der L 411 in die Steinhauser Straße ab und versucht, den Brand mit dem Feuerlöscher zu bekämpfen, was ihm nicht gelingt. Fahrgäste sind zu diesem Zeitpunkt nicht im Bus.

Nicht nur der Bus, sondern auch der Straßenbelag der Steinhauser Straße leidet unter der großen Hitzeentwicklung so stark, dass die Straßendecke abgefräst werden muss.

Da es sich hierbei um eine städtische Straße handelt, ist aus Sicht des Landesbetriebes Straßenbau die Stadt für die Reparatur zuständig. Irrtümlich wird am Vormittag der Landesbetrieb informiert, Mitarbeiter der Straßenmeisterei Solingen leisten vor Ort „Erste Hilfe“.

Erst gegen 16 Uhr ist die L 411 nach Angaben des Landesbetriebs wieder ohne Engpass befahrbar.

20.02.2007
Von Julia Klinkusch

Quelle: www.wz-newsline.de/sro.php?redid=146847
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 23. August 2012 um 16:36 Uhr
 
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